KLAUS ISBRUCH: DANKE, UND ERFAHRUNGSBERICHT DIGESTOVIT

Sehr geehrte Frau Beifuss,

ich möchte mich heute einmal für die Beratung bedanken, die Sie uns vor einem halben Jahr gegeben haben. Es scheint so zu sein, dass Sie unserem Pferd damit das Leben gerettet haben, denn es stand wegen immer weiteren Abmagerns wegen unstoppbaren Durchfalls kurz davor, eingschläfert werden zu müssen.

Falls für Sie interessant, hier eine Zusammenfassung unserer (von Ihnen empfohlenen) Vorgehensweise:

Wir haben ein 19 Jahre altes lettisches Warmblut, das im Juni 2013 immer stärker werdenden Durchfall entwickelte.

Trotz Hinzuziehen zweier Tierärzte gelang es über mehrere Monate nicht, den Durchfall zu stoppen.

Die Blutwerte waren in Ordnung, selbst eine Stuhlprobe brachte keinen Hinweis.

Das Pferd war im August so sehr abgemagert, dass es kaum noch stehen konnte, der Durchfall war flüssig wie Wasser und wie Kuhfladen.

Es gelang schließlich, durch eine Diät aus gekochten Möhren und gekochtem Reis den Durchfall zu stoppen, das Pferd gewann wieder an Gewicht.

Leider hielt der Erfolg nicht lange an und der Durchfall kam nach drei Wochen zurück. Dieses Mal half die Gabe von Reis und Möhren nicht mehr.

Wir probierten daraufhin eine Probe DigestoVit unserer Tierärztin, und kontaktierten in Folge auch Sie, und Sie rieten uns telefonisch zu folgender Diät:

– Mytox

– DigestoVit

– melassefreie Mineralien

– melassefreies Reisfuttermehl

– melassefreie Luzerne

– Heu satt

– Wasser

und sonst gar nichts.

Wie von Ihnen vorhergesagt, stabilisierte sich innerhalb von zwei Wochen die Darmtätigkeit, d.h. der Durchfall wurde gestoppt.

Richtige Äpfel gab es nicht, aber zumindest gab es keine Kuhfladen mehr, und das Pferd legte an Gewicht langsam wieder zu. Offenbar war der erste Teil des Verdauungstraktes des Pferdes in der Tat, wie von Ihnen vermutet, mit schädlichen Hefepilzen verseucht, die sich dort festgesetzt hatten, denn mit den o.g. Mitteln kann man ja genau das bekämpfen.

Hinweis: anfänglich wollte unser Pferd die diversen Pulver nicht annehmen, wir mischten sie deshalb anfänglich mit Mesh. Auch das Reisfuttermehl wurde zuerst nur zögerlich genommen, nachdem aber geklärt war, dass es nichts anderes zu fressen gibt, wurde die Mischung vom Pferd schließlich akzeptiert.

Wir haben auch, wie von Ihnen geraten, darauf geachtet, ähnlich wie bei Durchfall beim Menschen, keine Nahrung zuzuführen, die die Krankheitserreger als Nahrung verwenden können, und nichts, was die Keimbelastung erhöht.

Deshalb soll möglichst kein aufgeschlossener Zucker, also z.B. Melasse, aber auch keine Kleieprodukte (weil auf den Schalen besonders viele Keime sitzen), gegeben werden.

Wir setzten die Diät für drei Monate fort, um eine tiefgreifende Sanierung der Darmwand, die durch die mehrere Monate Durchfall arg in Mitleidenschaft gezogen war, durchzuführen.

Danach beendeten wir die Gabe von Mytox, setzten aber, wieder nach Empfehlung, die Diät und die Behandlung mit DigestoVit weitere drei Monate fort.

Etwa 4 Monate nach Beginn der ganzen Behandlung waren wieder normale Haufen erreicht, wenn auch nur ansatzweise Äpfel zu sehen waren, aber unser Pferd hat noch nie perfekte Haufen abgesetzt.

Unser Pferd hat, nach 6 Monaten Behandlung, fast wieder sein ursprüngliches Gewicht (650 kg) erreicht, sowie, Dank des intensiven Beritts durch unsere Tochter, seine alte Muskelkraft.

Wir setzen jetzt die Diät Schritt für Schritt ab und werden wieder auf die “normale” Fütterung, allerdings mit Modifikationen (keine oder wenig Kleie und Melasse), zurückkehren.

Danke also noch einmal für diesen Ratschlag – und die zur Verfügung Stellung der zur Behandlung notwendigen Produkte.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Isbruch