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Minishetty Pedro und Bandido

Pedro, 2 Jahre, Minishettyhengst und
Bandido, 3 Jahre, Minishettywallach

– Im Sommer 2020 zogen die beiden zu uns in unsere Herde. Beide stammen aus einer Hobbyzucht. Beide wuchsen mit Hafer und Leinöl anstelle von Mineralfutter heran.
Auffällig bereits vor dem Kauf war das massive Kotwasser, das Bandido hatte. Pedro neigte eher zu Verstopfung.
Tierarzt und Heilpraktiker wurden hinzugezogen, um die offensichtlichen Darmprobleme der Beiden in den Griff zu bekommen. Diverse Ergänzungsfuttermittel, Entwurmung, Selektiven Entwurmung, homöopathische Komplexmittel, Heucobsgabe mit Flohsamen, resp. Leinsamen, Bioresonanz, TCM-Kräuter nach Befundung, etc. … nichts brachte den gewünschten Erfolg für die Zwerge.
Dann besann ich mich und erinnerte mich an HBD-Agrar und Frau Beifuss, sie hatte mich bereits bei meinem zahnlosen Cushing-Islandwallach beraten, der dank EquiDietic bis zu seinem Ableben im 34. Lebensjahr sehr gut beieinander war.
Eine Mail, Ausfüllen der Unterlagen, Abschicken der Kotproben, etc. … und ein kurzes Beratungsgespräch mit Frau Beifuss vorab erfolgte innerhalb zwei Tagen. Die Kleinen bekamen ab sofort das Mineralfutter von HBD für stoffwechselempfindliche Pferde, das DigestoVit forte und das EquiDietic TKM zum Einmischen der Zusätze.
Nach 4 Wochen erfolgte das ausführliche Beratungsgespräch mit Frau Beifuss, vorliegend die Ergebnisse der Kotanalyse.
Frau Beifuss fragte mich zu Beginn des Gesprächs: “Wie geht es den Beiden denn aktuell?” Ich konnte ihr berichten, dass bereits nach 2 Wochen der Futterumstellung bei Pedro die Verstopfungsneigung und bei Bandido das Kotwasser verschwunden waren. Durch ein neues Produkt, das ich dankenswerterweise vor Markteinführung von Frau Beifuss erhalten habe, soll nun zusätzlich die Darmflora stabilisiert werden.
Ich möchte mich ganz, ganz herzlich für die kompetente und liebe Beratung bedanken! Frau Beifuss ist eine der wenigen Therapeuten und Beratern, die nicht in Pony, Freizeitpferd, Sportpferd etc. … klassifiziert, sondern auch die Nöte eines Miniponys ernst nimmt.
Vielen lieben Dank dafür!

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Anweiden / Ausweiden / Angrasen – Wie mache ich es richtig?

Ihr habt Fragen zu diesem wichtigen Thema?

Soll ich mein Pferd schon grasen lassen?  – Wie lange, zu welcher Tageszeit?  – Wann endgültig ausweiden, wie lange soll das Pferd dann täglich auf die Weide?

Als Empfehlung hierzu unser Fachartikel:   An- und Ausweiden im Frühjahr!!

Unter: https://hbd-agrar.de/wp-content/uploads/2017/05/2003122671_fb_ausweiden_x3.pdf

Und lesen Sie hierzu mehr

unter: https://hbd-agrar.de/wp-content/uploads/2017/02/2003122314_fb_hufrehe.pdf

Sie haben Fragen?

Melden Sie sich gerne unter:

Mail: anjabeifuss@hbd-agrar.de

Tel: +49 152 28957147

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Fachartikel Ausweiden im Frühjahr – Alle Jahre wieder!!

Fragen zum Thema Ausweiden:

Soll ich mein Pferd schon grasen lassen?  – Wie lange, zu welcher Tageszeit?  – Wann endgültig ausweiden, wie lange soll das Pferd dann täglich auf die Weide?

Als Empfehlung hierzu unser Fachartikel:   An- und Ausweiden im Frühjahr!!

Unter: https://hbd-agrar.de/wp-content/uploads/2017/05/2003122671_fb_ausweiden_x3.pdf

Sie haben Fragen?

Melden Sie sich gerne unter:

anjabeifuss@hbd-agrar.de

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Blogbeitrag Anweiden

Liebe Pferdebesitzer,

bald ist es wieder Zeit zum Anweiden. Wie schön, die Pferde endlich wieder im satten Grün stehen und spielen zu sehen. Da geht jedem Reiter das Herz auf.
Leider nicht für alle. Für eine steigende Zahl von Pferdebesitzern ist diese Zeit aber auch eine Zeit der Verunsicherung und Angst.
Viele Pferde reagieren inzwischen negativ auf das frische Grün. Sie bekommen Koliken, Kotwasser, Durchfall, Blähungen. Manche auch Allergien wie Ekzem und Atemnot / Husten. Warum?
Um dies zu erklären muss ich ein wenig ausholen.
Das Pferd, jedes Pferd ist genetisch ein Magergras- und Dauerfresser. Ein gesundes Pferd verdaut die normalerweise auf seinem Speiseplan stehenden geringen Mengen an Getreidestärke und Zucker sowie Fruktan im Dünndarm mittels eines Enzyms namens Amylase. Die Menge an Amylase, die ein Pferd produziert ist generell sehr gering und damit auch die Fähigkeit, größere Mengen dieser Futterinhaltsstoffe zu verdauen. Wenn mehr davon aufgenommen wird, als das Pferd im Dünndarm verdauen kann, werden diese Futterbestandteile im Dickdarm auf einem anderen enzymatischen Weg verdaut, der den Darm sauer macht oder, je nach aufgenommener Menge, sogar übersäuert. Das dort lebende Darmmikrobiom ist an zu viel Säure nicht angepasst, wird dezimiert und irgendwann werden sich dort krankmachende Keime breit machen können.
Diese ernähren sich am liebsten von Zucker und Getreidestärke sowie Fruktan. Unsere heutigen Weiden sind gekennzeichnet von schnellwachsenden Turbogräsern, die viel Zucker (Fruktan) produzieren und nicht von gesunden Magergräsern, die nur wenig Zucker einlagern.
Dass das junge, frische Gras von unseren heutigen Wiesen immer extreme Mengen an Fruktan enthält, geht es diesen Schadkeimen im Dickdarm im Frühjahr prächtig.

Viele Pferde haben heutzutage Darmprobleme, auch Allergien entstehen ursächlich im Darm.
Die heutige Fütterungspraxis mit meist viel Getreide, denaturiertem Müsli, ständigem Kräutereinsatz, oft zu wenig Heu mit zu viel Fruktan, sowie synthetischen Zusatzstoffen im Futter, trägt zu einem empfindlichen, übersäuerten Darm bei. Auch der leider allzu oft bereitwillige Einsatz von Antibiotika ohne nachfolgende Darmpflege trägt zu dieser besorgniserregenden Entwicklung von immer mehr darmauffälligen Pferden bei. Auch die Belastungen aus der Umwelt (Schwermetalle im Wasser, Umweltgifte aus der Industrie, etc.) heizen diese Entwicklung an, da sich solche Stoffe oft in der Darmschleimhaut sammeln und diese entzündlich verändern können.

Pferde tragen Ihr Immunsystem zu 80 % im Dickdarm auf den Darmschleimhäuten.
Viele Pferdedärme sind bereits vorbelastet, die Schleimhäute angegriffen, eine latente Fehlbesiedelung bereits etabliert, ohne dass der Pferdebesitzer Symptome bemerkt.
Wenn dann solcherart vorbelastete Pferde im Frühjahr Fruktan in größeren Mengen aufnehmen, vermehren sich die krankmachenden Darmkeime explosionsartig, da plötzlich viel „Futter“ zur Verfügung steht. Diese wachsende Zahl von Schadkeimen verdrängt das gesunde Darmmikrobiom und stört die Verdauung nachhaltig. Im Darm werden dann ständig zu viele Giftstoffe und evtl. auch Gase produziert. Dies führt zu Koliken, Kotwasser, zu einer erhöhten Allergieneigung und zu einem Leaky Gut (Sickerdarmsyndrom).
Weiden Sie Ihre Pferde grundsätzlich erst im Juni aus, dann sind die Fruktanmengen deutlich geringer, und gönnen Sie Ihren Pferden im Frühjahr eine Darmvitalisierung in Form von einigen Monaten getreidefreies, zuckerarmes und kräuterfreies Futter sowie eine Darmvitalisierung in Form von HBDˋs DigestoVit.
Bei deutlicher, chronischer Krankheitsneigung/ Stoffwechselproblematik, die vom Tierarzt nicht behandelbar ist, melden Sie sich gerne bei HBD für eine Gesundheitsberatung.

Ihre
Anja Beifuss

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Dasselfliegenlarven – Entwurmen jetzt!! Was tun mit empfindlichen Pferden?

Wurmkuren sind wichtig und richtig mindestens 3–4 mal im Jahr. Um diese Jahreszeit ist es sinnvoll eine Wurmkur zu geben, die vor allem Dasselfliegenlarven, aber auch Bandwürmer mit abdeckt, da diese von der Herbstgrasmilbe übertragen werden, also sollte entwurmt werden, wenn die Pferde endgültig für dieses Jahr nicht mehr auf der Weide stehen.

Bei Dasselfliegenlarben ist die Zeit von Dezember bis Januar die einzige in der man sie erreichen kann.

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