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Soforthilfe bei drohender Hufrehe!!

Ihr Pferd ist auf die Graskoppel entkommen oder in die Futterkammer eingebrochen: was tun?

 

Die Rehe kommt bestimmt, aber Sie müssen nicht abwarten. Je früher Sie bemerken, dass Ihr Pferd Unmengen an Fruktan, bzw. Getreidestärke aufgenommen hat, desto sicherer können Sie die Hufrehe verhindern.

Der Darm übersäuert stark bei der Aufnahme von zu viel Fruktan oder Getreidestärke, und in der Folge sterben viele gesunde Darmbakterien (das Darmmikrobiom) ab. Die Leichengifte der abgestorbenen Darmbakterien überschwemmen nachfolgend die Leber. Das führt zielsicher in die Hufrehe für Ihr Pferd.

Dies kann mit sehr wenig Aufwand eventuell noch abgewendet werden.

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Die Geschichte von Kiri und Pamela Emberger

Ich habe Kiri Anfang November 2016 gekauft. Bei der Anfangsuntersuchung wurde eine Narbe am Hals diagnostizieret, was mich aber nicht gestört hat. Im ersten Winter hat es sich nicht verändert. Im folgenden Frühjahr aber fing die Narbe an sich zu verändern. Ich rief einen Tierarzt und wir behandelten diese Narbe, was im Endeffekt keine Narbe war, über einen längeren Zeitraum mit der XXTerra Salbe, was nur zu einem kleinen Erfolg führte.

Im Winter 2017/2018 hatten wir wieder reinen Stillstand. Im Frühjahr wuchs das Sarkoid in kurzer Zeit zu einem Golfball großem Gewächs heran.

Zu dieser Zeit hatte ich Panik, dass dieser Tumor auf die Speiseröhre oder die Luftröhre drücken könnte, und habe mich daher entschieden eine Chemotherapie in einer Pferdeklinik durchzuführen.

Parallel dazu habe ich eine Entgiftungskur mit Darmsanierung begonnen.

Ich bin total dankbar. Wir haben am 17.4 die erste Chemotherapie durchgeführt und seit 15. April die Entgiftungskur.

Wie haben einen tollen Erfolg erzielt, was ich mir nicht zu träumen gewagt hätte.

Bilder vor der ersten Chemotherapie und Entgiftung/Darmsanierung:

 

 

 

 

 

 

Bilder nach der ersten Chemotherapie und laufender Entgiftung/Darmsanierung:

Bilder nach der zweiten Chemotherapie und laufender Entgiftung/Darmsanierung:

Bilder nach der dritten Chemotherapie und laufender Entgiftung/Darmsanierung:

Bilder vom Juli 2018 und vom aktuellen Stand mit weiterer Besserung:

Kiri hat sich in ihrer ganzen Art sehr zum Positiven verändert. Ihre ständige Unruhe, Unkonzentriertheit, Schreckhaftigkeit, Kotwasser, Probleme beim Stoffwechsel und fehlender Muskelaufbau sind wie ‚weggeblasen‘.

Ende September 2018
Ende September 2018
Ende September 2018
Ende September 2018

Kiri arbeitet stets bemüht mit, sei es beim Longieren, Bodenarbeit, Freiarbeit oder reiten. Sie liebt lange Ausritte durch die Donauauen, Felder und den Fluter (Nebenarm der Donau mit flachem Wasser).

Jeden Morgen zeigt sie mir ihre Lebenslust und Glückseligkeit, wenn sie mir mit voller Treue entgegen galoppiert. Ein Blick, eine Geste, sagt mehr als 1000 Worte!

Sie ist mein Herzenspferd, gemeinsam gehen wir unseren Weg!

Pamela Emberger

 

 

 

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Dasselfliegenlarven – Entwurmen jetzt!! Was tun mit empfindlichen Pferden?

Wurmkuren sind wichtig und richtig mindestens 3–4 mal im Jahr. Um diese Jahreszeit ist es sinnvoll eine Wurmkur zu geben, die vor allem Dasselfliegenlarven, aber auch Bandwürmer mit abdeckt, da diese von der Herbstgrasmilbe übertragen werden, also sollte entwurmt werden, wenn die Pferde endgültig für dieses Jahr nicht mehr auf der Weide stehen.

Bei Dasselfliegenlarben ist die Zeit von Dezember bis Januar die einzige in der man sie erreichen kann.

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Akute Rehegefahr-Was tun?

Szenario 1: Hilfe, mein Pferd ist unbemerkt in die Futterkammer geschlüpft und hat Unmengen Kraftfutter gefressen.
Oder:
Szenario 2: Mein Pferd ist viel zu lange auf der Weide gewesen und das zu einer Zeit, zu der die Fruktanwerte exorbitant hoch waren.
Diese und ähnliche Situationen haben viele Pferdebesitzer von uns bereits erlebt.
Die Hufrehe ist praktisch vorprogrammiert. Aber man hat eine gute Chance, die Rehegefahr noch abzuwenden, wenn man nach o.g. Ereignissen umgehend handelt.
Bei einer Futterrehe, egal ob durch Gras oder durch zu viel Getreide ausgelöst, wird der Dickdarm bei der Verdauung der zu viel aufgenommenen Komponenten (Fruktan oder Getreidestärke) massiv übersäuert. Die gesunden Darmbakterien (das gesunde Darmmikrobiom) sterben explosionsartig ab. Die dabei entstehenden Bakteriengifte überlasten den Entgiftungsstoffwechsel derart, dass ein Hufreheschub ausgelöst wird. Siehe auch unseren Fachartikel Hufrehe (unter Gesundheitscoaching-Fachartikel-Hufrehe, alle Jahre wieder). Akute Rehegefahr-Was tun? weiterlesen