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Mineralfutter ist nicht gleich Mineralfutter

Die Mineralstoffversorgung unserer Pferde ist schon lange nicht mehr nur über das Heu, Gras und evtl. Getreide oder sonstiges Kraftfutter zu decken. Denn der flächendeckende Mineralstoffmangel in den Böden lässt eine Anreicherung von Mineralstoffen in Futter-und Lebensmittelpflanzen nicht mehr zu.

Die Futtermittelindustrie antwortet mit einer Flut von Produkten für eine zusätzliche Mineralstoffversorgung. Leider haben diese mehrheitlich nicht die gewünschte Wirkung – eine vollumfängliche Versorgung des Pferdes.
Das liegt hauptsächlich an der fehlenden Bioverfügbarkeit der verarbeiteten Inhaltsstoffe.
Mehr als 99% aller Mineralfutter auf dem Markt sind mehrheitlich oder vollständig mit sog. anorganischen Salzen also mit Sulfat-, Oxid und Natriumselenit-Verbindungen gemischt. Diese Verbindungen sind extrem preisgünstig und senken die Herstellkosten der Produkte deutlich.
Leider sind anorganischen Salzverbindungen sehr schlecht bioverfügbar und der Kunde muss im Jahresverlauf etliche weitere Produkte einsetzen, z. B. im Fellwechsel, bei Hufproblemen, bei Zink- und Selenmangel sowie bei schlechter Entgiftung und mangelhafter Bemuskelung.

Nur sehr wenige Produkte am Markt sind zu 100 % mit organisch gebundenen Mineralstoffen gemischt. Diese sind extrem hoch bioverfügbar, gelangen direkt ins Blut und können letztlich ernähren. Nur organisch gebundene Mineralstoffe gewährleisten dies. Fragen Sie hierzu auch gerne z.B. Ihren Apotheker.

Achten Sie bei den diversen Angeboten darauf, dass diese ausschließlich hochbioverfügbaren Mineralstoffe beinhalten.
Lesen Sie genau und fragen Sie nach, damit Ihr Geld, das Sie für ein Produkt ausgeben, auch den gewünschten Effekt hat.

HBD’s® HorseMineral enthält z.B. zu 100 % organisch gebundene Inhaltsstoffe, denn nur das, was ankommt im Pferd, kann auch ernähren.

Weiterführende Informationen finden Sie auf meinen Fachartikel unter:
www.HBD-Agrar.de “Mineralisierung beim Pferd”.

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen zu diesem Thema direkt an mich wenden.

Herzlichst, Ihre Anja Beifuss

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