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Aufstallen im Herbst, und das Kotwasser kommt bestimmt!!

Im Herbst, wenn sich die Weidezeit für unsere Pferde dem Ende zuneigt, beginnt für viele Pferde und deren Besitzer wieder die Leidenszeit. Kaum wird wieder überwiegend oder ausschließlich Heu gefüttert, zeigen die Pferde mehr oder weniger intensive Darmprobleme und evtl. auch Kotwassersymptome. Warum ist das so?

Hier spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle.

Zunächst sind natürlich meist die verwendeten Raufutterqualitäten Auslöser für Kotwasser. Schlechtes, muffig riechendes, staubiges, klebriges Heu oder stechend riechende, schimmelige Heulage hat nichts in einer Raufe verloren, auch nicht kurzzeitig.

Leider sind viele Pferde aber inzwischen überempfindlich gegenüber Schimmelpilzen und Hefen im Heu. Natürlich leben wir alle nicht in einer sterilen Umgebung, so dass Schimmelpilze und Hefen in normalen Mengen für keinen Organismus ein Problem darstellen. Allerdings werden viele Pferde leider durchaus auch längere Zeit (mehrere Monate über den Winter) mit wiederkehrend oder dauerhaft schlechtem Raufutter gefüttert (entstanden durch ungünstige Witterung deshalb feuchtes Heu, Probleme / Unkenntnis bei der Werbung von Heulage, etc.). Das kann langfristig in eine generelle Übermpfindlichkeit gegenüber Schimmelpilzen, Mykotoxinen und Hefen münden, so dass diese Pferde dann irgendwann auch auf qualitativ einwandfreies Raufutter mit Kotwasser reagieren.

Wenn Pferde beim Anfüttern mit Raufutter im Herbst Symptome zeigen, ist immer zunächst die Raufutterqualität in zu kontrollieren.

Am einfachsten ist es, das Pferd für ca. 1 Woche mit einem Heuersatzprodukt zu füttern und zwar ausschließlich. Auch sollte in dieser Zeit kein Stroh zur Vefügung stehen, da auch dieses die Ursache des Problems sein kann.

Heuersatzprodukte werden anders produziert wie Heu. Das Grüngut wird geschnitten und gelangt ohne Verzögerung in eine Trocknungsanlange, in der es mit Kalt- oder Warmluft einige Stunden oder einige Tage getrocknet wird. Hierbei entsteht ein grundsätzlich hygienischeres Produkt als bei der Sonnentrocknung auf der Wiese, wo durch kurzzeitigen Regen oder auch nächtlichen Tau und darauffolgend zu frühes Pressen durchaus die Qualität leiden kann.

Ein Raufutterprodukt im Sack ist meist deutlich weniger mit Schimmelpilzen und Hefen behaftet als ein Heu. Das sollte man sich zunutze machen mit einem Kotwasserpferd.

Es ist also durchaus einen Versuch wert, eine Woche lang nur Heuersatz zu füttern, um zu sehen, ist definitiv das Heu / die Heulage das Problem, oder hat mein Pferd evtl. eine Fehlbesiedelung im Darm, die sich durch Fütterung mit Heuersatz nicht wesentlich beeinflussen lässt. Ein solches Darmproblem würde dann deutlicher zutage treten, wenn neues Raufutter der aktuellen Ernte gegeben würde. Das Pferd würde dann auf den erhöhten Zuckergehalt im neuen Heu reagieren und nicht oder kaum auf qualitative Unterschiede.

Man sollte grundsätzlich 2 kg pro 100 kg Lebendgewicht und Tag geben, gut verteilt über den Tag und die Nacht, so dass das Pferd keine Fresspausen länger als 2,5 h hat.

Nach wenigen Tagen sollte sich eine deutliche Besserung oder ein Verschwinden der Kotwassersymptome einstellen.  Dann wäre zu überlegen, ob man anderes Raufutter besorgen kann. Das wäre die für das Pferd gesündeste Lösung und für den eigenen Geldbeutel mit Abstand die Günstigste. Es macht sicher keinen Sinn, wenn man das stalleigene Raufutter als Ursache sicher eingrenzen konnte, dieses weiterzufüttern.

Die Tierarzkosten werden sicher ausufern mit bestimmt nur begrenztem Erfolg. Dauerhaft über den Winter Raufutterersatz zu geben, ist ziemlich kostspielig, aber natürlich  auch eine gute und gesunde Möglichkeit.

Man kann es kurzzeitig auch zusätzlich mit einem Toxinbinder zusätzlich versuchen, der dazu dient, die gefütterten Schimmelpilze im Darm zu binden, bevor diese die Darmschleimhäute reizen und auf diesem Wege zu Kotwasser und Blähungen führen können. HBD’s® Mytox ist hier ein idealer Toxinbinder, der mehrere Wirkkomponenten enthält und viel breiter wirkt als handelsübliche Mischungen. HBD’s® Mytox bindet bis zu 85  % der schädlichen Schimmelpilzgifte, die über das Futter verabreicht werden oder im Darm durch Schadkeime gebildet werden.

Mitunter verschlimmert sich die Darmproblematik aber auch, weil jetzt neues Heu gefüttert wird, das qualitativ völlig in Ordnung ist. Wenn da Pferd immer wieder Darmprobleme hat, muss immer an dass Vorhandensein einer Fehlbesiedelung im Darm gedacht werden. Alle Keime, Pilze oder Bakterien, ernähren sich von Getreidestärke und Zucker. Wenn jetzt also neues, sehr viel gehaltvolleres Heu gefüttert wird, erhalten diese Schadkeime im Darm auch plötzlich mehr Nahrung, können sich also drastisch vermehren und damit die Darmproblematik verstärken.

Hier hilft nur, auf Heuersatz oder Heu vom vergangenen Jahr umzusteigen und über eine Darmsanierung nachzudenken.

Hierzu ist immer eine Fütterung ohne Getreide, ohne Zuckerzusätze und ohne Kräuter sowie mineralstoffreich die Basis.

Z.B.  mit HBD’s® StrukturVit, HBD’s® SeniorHeu, HBD’s® Vitalo oder HBD’s® OryVital plus HBD’s® HorseMineral melassefrei.

 

Eine Darmsanierung kann dann z. B mit HBD’s® DigestoVit erfolgreich begonnen werden. Eine Besserung tritt in aller Regel bereits nach wenigen Tagen bis Wochen ein. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne, wie bei Ihrem Pferd individuell am besten vorgegangen werden sollte.

 

Herzlichst,

Ihre Anja Beifuss

 

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Mauke im Herbst, hat Ihr Pferd das auch?

Sehr viele Pferde haben jetzt im Herbst dicke Fesseln und in einigen Fesselbeugen auch mehr oder weniger Mauke.

Woher kommt das so oft in dieser Jahreszeit?

Im Herbst macht sich insbesondere die Moosmilbe auf unseren Weiden breit. Die feuchte, aber noch warme Witterung sorgt für beste Wachstumsbedingungen für diese Milbe. Sie befällt jetzt im Herbst meist die Köpfe unserer Pferde und natürlich die Beine, sorgt durch Ihren Biss für Verletzungen der Haut und kleine Infektionen. Das wiederum führt zu großflächigeren Entzündungen und einem Anschwellen der Beine.

Was kann der Pferdebesitzer tun?

Als erstes muss man die Pferde von den Weiden holen. Die Beine werden keinesfalls abheilen können, solange die Tiere weiterhin den Bissen der Milben ausgesetzt sind.

Außerdem kann man nach Rücksprache mit dem Tierarzt eine cortisonhaltige Salbe für einige Tage auftragen und das Bein unter Verband halten. Die Haare um die betroffenen Stellen sollte man vorher entfernen.

Außerdem sollte man das Pferd von innen unterstützen durch eine entsprechende Fütterung.

Besonders fördernd für ein gesundes Immunsystem, eine intakte Haut und ein schnelles Abheilen von Hautwunden ist hier HBD’s® HeparMin® A/ F mit Anis und Fenchel. Es enthält große Mengen von hochbioverfügbarem Zinkchelat und einen umfangreichen B-Vitaminkomplex, der ca. hundertfach höher dosiert ist als bei handelsüblichen Produkten. Anis und Fenchel wirken verdauungsfördernd.

HBD’s® HeparMin® A/F sollte idealerweise mit einer umfassenden Grundversorgung an Mineralstoffen verabreicht werden, am besten mit einer Mineralisierung in Form von HBD’s® HorseMineral, einem Komplettmineralfutter, das ausschließlich aus hochbioverfügbaren Inhaltsstoffen besteht.

HBD’s® HorseMineral gibt es auch ohne Zuckerzusätze, ohne Getreide, ohne Bierhefe, ohne Synthetika und ohne Apfeltrester.

HBD’s® HeparMin® hilft Ihrem Pferd und seiner Haut ideal durch die Maukezeit und durch den Fellwechsel.

Das Mineralfutter sollte man ganzjährig füttern, HBD’s® HeparMin® A/F  kann nach ca. 3 Monaten wieder abgesetzt.

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Herzlichst

Ihre Anja Beifuss

 

Anja Beifuss Gesundheits-Coaching

Sie haben ein Pferd mit diversen chronischen oder akuten Stoffwechselproblemen? Sie sind völlig ratlos und haben bereits vieles ausprobiert? Als erfahrener Gesundheits-Coach für Pferde und Hunde gehen wir den Ursachen und Zusammenhängen für die Symptomatik auf den Grund. Erst dann machen individuelle, ganzheitliche Therapievorschläge für die Rekonvaleszenz Ihres Tieres Sinn. Wir betreiben keine Symptomkosmetik, sondern lösen Ihr Problem. Vereinbaren Sie mit uns ein persönliches, telefonisches Beratungsgespräch mit Anja Beifuss.

 

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HBD-Agrar e.K. - Qualität braucht Persönlichkeiten

Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das seit über 15 Jahren erfolgreich am Markt tätig ist. Das Unternehmen wurde von Anja und Heiner Beifuss im Jahre 2002 gegründet. Beide verbindet die große Leidenschaft für Pferde von Kindesbeinen an.

Von Beginn an stand die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Inhaber und Mitarbeiter/innen als wichtige Voraussetzung für den nachhaltigen und erfolgreichen Aufbau des Unternehmens immer im Vordergrund. Wir sehen es als besondere gesellschaftliche Aufgabe, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Flexibilität zu ermöglichen, Familie und Beruf in Einklang bringen zu können.

Jahrzehntelange berufliche Erfahrung in den Bereichen Landwirtschaft, Tierernährung und Pharmazie stehen für ein Höchstmaß an Kompetenz in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von hochwirksamen und einzigartigen Produkten für die Tierernährung. Durch unsere Arbeit erstellen wir für Ihr Tier ein ausgesprochen wirksames ernährungsmedizinisches Behandlungskonzept und ein darauf optimal abgestimmtes Gesamtmanagement. Wir arbeiten mit einem kompetenten Netzwerk an renommierten Tierkliniken, Tierärzten und Therapeuten zusammen, um für Ihr Tier ein Höchstmaß an Therapie- bzw. Behandlungserfolg zu ermöglichen.