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Dasselfliegenlarven – Entwurmen jetzt!! Was tun mit empfindlichen Pferden?

Wurmkuren sind wichtig und richtig mindestens 3–4 mal im Jahr. Um diese Jahreszeit ist es sinnvoll eine Wurmkur zu geben, die vor allem Dasselfliegenlarven, aber auch Bandwürmer mit abdeckt, da diese von der Herbstgrasmilbe übertragen werden, also sollte entwurmt werden, wenn die Pferde endgültig für dieses Jahr nicht mehr auf der Weide stehen.

Bei Dasselfliegenlarben ist die Zeit von Dezember bis Januar die einzige in der man sie erreichen kann.

Leider gibt es aber immer wieder Pferde, die mit Durchfall, Kotwasser (manchmal auch dauerhaft) oder sogar mit leichten Reheschüben auf eine Wurmkur reagieren. Es kann ein Weg sein, diesen Pferden soweit als möglich Wurmkuren zu ersparen, indem regelmäßig bei einer anstehenden Wurmkur zunächst bei den betroffenen Pferden (immer mehrere) Kotproben entnommen werden, um festzustellen, ob eine Wurmkur überhaupt notwendig ist. Falls dies der Fall ist, kommt man um eine potente, chemische Wurmkur nicht herum. Alle Versuche, dies mit Kräutern oder anderen alternativen Maßnahmen durchzuführen, werden nicht wirklich von Erfolg gekrönt sein. Unsere Hauspferde stehen auf zu kleinen Flächen in zu dichten Beständen, als dass eine Verwurmung, auch bei hoher Weidehygiene, verhindert werden könnte.

 

Manche Pferde reagieren auf eine chemische Wurmkur empndlich, da letztlich Gifte verfüttert werden müssen, um die Parasiten wirksam abzu töten. Diese Gifte bleiben in Ihrer Wirkung nicht nur auf den Darm beschränkt, sondern wandern auch in kleinen Mengen durch die Darmschleimhäute ins Blut und gelangen zur Entgiftungsstation Leber. Die Leber kann mit diesen Giftstoffen aus der Wurmkur stark belastet werden.

Außerdem ist die Darmpassage beim Pferd mit 2 – 3 Tagen sehr lang. Es entstehen durch die sofort einsetzende Verwesung der Darmparasiten Leichengifte im Darm, die ebenfalls durch die Darmschleimhäute resorbiert und zur Leber geschickt werden und diese mehr oder minder massiv (je nach Verwurmungsgrad) belasten können.

Für ein (darm- und stowechsel-) gesundes Pferd ist eine chemische Wurmkur völlig unproblematisch und mit keinerlei Risiken verbunden. Aber für Pferde, die bereits vorbelastet sind, z. B. durch Kotwasser, Blähungen, Faehlbesiedelung im Darm, dauerhafte, wiederkehrend schlechte Leberwerte, Allergien, frühere Futterrehen etc. kann eine Wurmkur problematisch werden.

Für diese Pferde kann es sehr sinnvoll sein, eine Wurmkur mit einem wirksamen Toxinbinder wie HBD´s® MYTOX® zu begleiten. HBD´s® MYTOX® bindet sowohl die Leichengifte aus den toten Würmern als auch die Chemikalien aus den Wurmkuren, ohne die Wirkung zu beeinträchtigen. Auch schützt HBD´s® MYTOX® vor Schädigungen an den Darmschleimhäuten durch die entstehenden Giftstoffe im Darm.

Dosierungsanleitung HBD´s® MYTOX®:

Beginnen sollte man einen halben Tag vor der Wurmkurgabe und dies dann 2 x täglich bis 3 Tage nach der Wurmkur weitergeben.

10 – 15 g HBD´s® MYTOX® je 100 kg Körpergewicht/Tag.

Also für ein 500 kg schweres Pferd täglich 50 – 75 g HBD´s® MYTOX® in täglich 2 Portionen für 3,5 Tage.

HBD´s® MYTOX® gibt es zur Wurmkurbegleitung auch in der 500g Dose.

Geben Sie gerne unseren Fachbericht – Entwurmen jetzt? Was tun mit empfindlichen Pferden- an interessierte Pferdebesitzer weiter.

Sie finden diesen unter: http://hbd-agrar.de/wp-content/uploads/2017/02/2003122314_fb_entwurmung.pdf

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